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Glossar

Biozönotische Region:
ökologische Zonierung von Fließgewässer von der Quelle bis zur Mündung, die nach charakteristischen Fischarten (Leitarten: Forelle, Äsche, Barbe, Brachse, Kaulbarsch und Flunder) eingeteilt werden. Allgemeine Einteilung in Krenal: Quellregion eines Fluss im längszonalen Verlauf; Rhithral: Bachregion – sommerkalter Ober- und Mittellauf und Potamal: Flussregion – sommerwarmer Unterlauf eines Flusses.

Cyprinidae:
Karpfenfische.

Diadrome Fische:
Fische, die zum Laichen in andere Gewässer wechseln, also Wanderfische.

Endemiten:
Organismen, die in bestimmter, räumlich klar abgegrenzter Region vorkommen.

Eurytherm:
Organismen, die große Temperaturschwankungen ertragen können.

Fließgewässertypen:
24 biozönotisch begründete Fließgewässertypen bilden die Grundlage der Gewässerbewertung in Deutschland; vier davon liegen in den Alpen und im Alpenvorland, acht im Mittelgebirge, acht im Norddeutschen Tiefland und vier sind Ökoregionsunabhängige Typen. Im Projekt näher betrachtet wurden die Fließgewässertypen 1.1 (Bäche der Kalkalpen), 5 (Grobmaterialreiche, silikatische Mittelgebirgsbäche), 9.1 (Karbonatische, fein- bis grobmaterialreiche Mittelgebirgsflüsse) und 10 (Kiesgeprägte Ströme). Siehe www.wasserblick.net

Kaltstenotherm:
Organismen, die an niedere Temperaturen gebunden sind.

KLIWA:
Abkürzung für das Kooperationsvorhaben "Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft", einer Kooperation zwischen dem Deutscher Wetterdienst (DWD), dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und dem Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz.

Metric:
Indizes, die aus Taxalisten berechnet werden und für die Gewässerbewertung herangezogen werden. Siehe www.fliessgewaesserbewertung.de

Ökologische Eigenschaften:
Eigenschaften und Präferenzen von Organismen z.B. im Hinblick auf Nahrung, Substratart, Strömung oder biozönotischer Region. Siehe www.freshwaterecology.info

Ökologischer Zustand:
Durch die EG-WRRL ist der „gute Zustand“ für alle Gewässer bis 2015 als zentrales Ziel vorgegeben, der durch den „guten ökologischen Zustand“ und den „guten chemischen Zustand“ definiert wird. Die Bewertung des ökologischen Zustands erfolgt anhand biologischer Qualitätskomponenten: das Phytoplankton („Algen“), die Makrophyten („Wasserpflanzen“) und das Phytobenthos („bodenlebende Algen“), das Makrozoobenthos (bodenlebende wirbellose Fauna), und die Fischfauna. Überschreitungen der Umweltqualitätsnormen für spezifische Schadstoffe können zu einer Abwertung des ökologischen Zustandes führen. Siehe www.fliessgewaesserbewertung.de

Rheophil:
Organismen die an strömendes Wasser gebunden sind.

Salmonidae:
Familie der Lachsfische, auch Forellenfische.

Warmstenotherm:
Organismen, die an höhere Temperaturen gebunden sind.


KLIWA – Fließgewässerbiologie und Klimawandel
Online: http://fliessgewaesserbiologie.kliwa.de/glossar/index.php
© 2017 - Datum: 23.10.2017