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Oncorhynchus mykiss
(Walbaum, 1792)

Regenbogenforelle

Taxonomie

Klasse: Osteichthyes (Knochenfische)
Ordnung: Salmoniformes
Familie: Salmonidae

Verbreitung

Herkunftsgebiet:

Pazifikküste Nordamerikas (Bering-See bis Kalifornien), Asien (Kamchatka) als anadrome Küstenform und stationäre Süßwasserform

Status:

Aktuelle Verbreitung und Ausbreitungstendenz:

O. mykiss wurde zur Zucht im 19. Jahrhundert zunächst nach England und anschließend in alle anderen europäischen Länder eingeführt und gezüchtet. Heute ist O. mykiss in Deutschland weit verbreitet und wird kommerziell genutzt.

Nachweise (Jahr & Fundort):

Ausbreitungsfaktoren

Ökologie

Temperaturtoleranz:

10° bis 24°C, toleranter gegenüber höheren Wassertemperaturen und geringeren Sauerstoffgehalten als die Bachforelle

Beeinflussung durch den Klimawandel:

Die Art könnte bei steigenden Wassertemperaturen durch den Klimawandel profitieren.

Ernährungstyp:

benthivor, räuberisch

Habitat-Präferenz:

benthopelagisch, kiesiger Grund (Kieslaicher)

Strömungspräferenz:

bevorzugt schnellfließende, sauerstoffreiche Gewässer, wird aber auch in Stillgewässern eingesetzt

Bevorzugte Gewässertypen:

bevorzugt kleine Gewässer und Oberläufe

Interaktion mit indigenen Arten:

O. mykiss kann die Bachforelle (Salmo trutta fario) aus ihren Standorten verdrängen, beide Arten können jedoch verschiedene Bereiche von Fließgewässern ausnutzen und so Konkurrenz vermeiden.

Literatur:


KLIWA – Fließgewässerbiologie und Klimawandel
Online: http://fliessgewaesserbiologie.kliwa.de/indikatoren/neobiota/oncorhynchus-mykiss/index.php
© 2017 - Datum: 23.10.2017