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Makrozoobenthos

Das Makrozoobenthos wird vor allem negativ durch den Klimawandel beeinflusst, z.B. bedingt durch den Rückgang sensitiver oder rheophilerOrganismen die an strömendes Wasser gebunden sind. Arten (Beckmann 2002), verringerte Kompensationsfluglängen oder entstehenden Konkurrenzdruck durch Neozoenetablierung (Schöll 2007, Groß 2003). Vom Klimawandel profitieren könnten z.B. Chironomiden, Gammariden oder wärmeliebender Arten, z.B. Physella acuta, Dugesia tigrina (LUBW 2004, Daufresne et al. 2007). Es ist anzunehmen, dass diese Zunahmen in der Regel jedoch eine Verschlechterung des ökologischen ZustandesDurch die EG-WRRL ist der „gute Zustand“ für alle Gewässer bis 2015 als zentrales Ziel vorgegeben, der durch den „guten ökologischen Zustand“ und den „guten chemischen Zustand“ definiert wird. Die Bewertung des ökologischen Zustands erfolgt anhand biologischer Qualitätskomponenten: das Phytoplankton („Algen“), die Makrophyten („Wasserpflanzen“) und das Phytobenthos („bodenlebende Algen“), das Makrozoobenthos (bodenlebende wirbellose Fauna), und die Fischfauna. Überschreitungen der Umweltqualitätsnormen für spezifische Schadstoffe können zu einer Abwertung des ökologischen Zustandes führen. in einem Gewässerabschnitt bewirken.

Erhöhte Winterwassertemperaturen können z.B. folgendes bewirken:

Hinsichtlich des Makrozoobenthos werden kleinere Gewässer als besonders gefährdet eingeschätzt, besonders in Regionen mit geringem Niederschlag wenn Austrocknungsgefahr besteht.


KLIWA – Fließgewässerbiologie und Klimawandel
Online: http://fliessgewaesserbiologie.kliwa.de/indikatoren/organismengruppen/makrozoobenthos/index.php
© 2018 - Datum: 20.01.2018