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Was soll überwacht werden?

Im Blickpunkt stehen hier abiotische wie biologische Messgrößen.

Abiotische Parameter sind im Wesentlichen physikalischer oder chemischer Natur. Darunter fallen:

Ein weiterer abiotischer Parameter ist die Abflussmenge.

Die Überwachung der Biologie umfasst folgende Organismengruppen:

Bei allen drei Gruppen ist die Erfassung der gesamten Gemeinschaft erforderlich. Zur Indika-tion klimabedingter Einflüsse wird zudem die gezielte Überwachung ausgewählter Indizes vorgeschlagen.

Bei den Makrophyten sind dies z. B. das Verhältnis zwischen Wasser- und Sumpfpflanzen, die Häufigkeit wärmeliebender Neophyten oder die von ELLENBERG beschriebene Temperaturzahl.

Die Präferenz für bestimmte Temperaturbereiche ist auch beim Makrozoobenthos eine zentrale Eigenschaft. Weitere Größen sind die Präferenzen für bestimmte Strömungsbedingungen (Rheoindex) oder bestimmte biozönotische Regionen innerhalb des Längskontinuums (Zonierungsindex).

Bei den Fischen wird eine artspezifische Betrachtungsweise in Verbindung mit summarischen Indizes als zielführend angesehen. Besonders geeignet sind hierbei Kaltwasserarten (z.B. Äsche, Bachforelle), aber auch Arten, die durch eine Erwärmung begünstigt werden (Bitterling, Blaubandbärbling sowie aus dem südosteuropäischen Raum einwandernde Grundeln).


KLIWA – Fließgewässerbiologie und Klimawandel
Online: http://fliessgewaesserbiologie.kliwa.de/monitoring/was/index.php
© 2017 - Datum: 23.10.2017